Neue Verordnungen: Hilfsmittel- und Heilmittelrichtlinie erweitert

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat neue Verordnungen auf den Weg gebracht. Auch das Entlassmanagement der Kliniken kann davon betroffen sein.

 

Nadelstichverletzungen

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG, sieht unter anderem eine Regelung vor, helfende Personen, sogenannte Dritte, vor der Übertragung einer Infektionskrankheit zu schützen. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Hilfsmittelrichtlinie entsprechend erweitert, die neue Regelung ist in Kraft getreten. Vorgesehen ist, dass Patienten, die sich grundsätzlich z. B. Insulin selber spritzen könnten, hierfür aber eine helfende Person benötigen, z. B. Angehörige, nicht verletzen bzw. infizieren sollten.

Jetzt dürfen die Vertragsärzte Sicherheitskanülen und Sicherheitsspritzen verordnen.

Bestimmte Voraussetzungen sind hierbei jedoch zu beachten.

 

Podologie

Bisher durfte die Fußpflege nur beim diabetischen Fußsyndrom verordnet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann jedoch eine Verordnung auch für Patienten mit krankhaften Schädigungen am Fuß als Folge z. B. eines Querschnittsyndroms verordnet werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat dafür die Heilmittel-Richtlinie entsprechend ensprechend angepasst.

Auch hier sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten.

 

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