Die Corona-Pandemie führt zu Übersterblichkeit in Deutschland!

Das gibt u.a. die Statistik her:

  • Von März 2020 bis Februar 2021 starben fast 71 000 Menschen mehr als in den zwölf Monaten davor.
  • Bei 47 860 Verstorbenen im Jahr 2020 war COVID-19 entweder die Haupttodesursache oder trug als Begleiterkrankung zum Tod bei.
  • Rund 176 000 Personen waren im Jahr 2020 mit oder wegen COVID-19 im Krankenhaus, rund 36 900 mussten intensivmedizinisch versorgt werden.

 

Nun ja, so manch einer wird denken, das liegt eben daran, dass die demographische Entwicklung aufzeigt, dass wir mehr alte Menschen in Deutschland haben, die dann eben auch versterben.

Und tatsächlich ist es so, dass 70 % der an COVID-19 Verstorbenen über 80 Jahre waren und vielfältige Vorerkrankungen hatten. „Am häufigsten waren dies Herzkrankheiten wie Hochdruckkrankheiten (Hypertonie) (21 % der Fälle) und Vorhofflimmern oder Vorhofflattern (10 %), aber auch Demenz (20 %), gefolgt von Niereninsuffizienz (16 %) und Diabetes mellitus (16 %). Dabei handelt es sich um sogenannte Volkskrankheiten, die einen großen Teil der Bevölkerung vor allem im höheren Alter betreffen.“

Aber, so die Aussagen der Statistiker: Die COVID-19-Todesfälle führten in allen vier Corona-Wellen zu einer Übersterblichkeit in Deutschland. Der Anstieg der Sterbefallzahlen ist nicht allein durch die Alterung der Bevölkerung erklärbar, sondern maßgeblich durch die Pandemie beeinflusst. Denn: „Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre.“

Wer sich näher damit beschäftigen möchte, der findet zum Nachlesen hier die Pressemitteilung von Destatis, 9.12.2021

Stand: 09.12.2021