Wundversorgung

Die Wundversorgung mittels Vakuumversiegelungstherapie (VVS) wird auch in der ambulanten Versorgung möglich werden. Sie kann zukünftig zulasten der gesetzlichen Krankenkassen bei Patienten*innen dann erbracht werden, wenn durch eine Standardwundbehandlung keine ausreichende Heilung zu erwarten ist. Wund- oder patientenspezifische Risikofaktoren spielen hierbei eine Rolle.

Die Wundversorgung ist beispielsweise anspruchsvoller, wenn Wundheilungsstörung auftreten. Das kann beispielsweise nach einer Amputation geschehen.

 

Ziel der VVS

Ein sogenannter primärer Wundverschluss ist das Ziel der VSS. Eine komplikationsfreie Wiederherstellung der Gewebskontinuität soll ermöglicht werden. Bei anderen Wunden, wie z.B. bei Druckgeschwüren (Dekubiti), ist ein möglicher Einsatz der VVS ebenfalls möglich.

Die VVS darf nur von bestimmten Facharztgruppen angewendet werden und diese ist in ein medizinisches Behandlungskonzept einzubetten. Das heißt, dass neben den Verbandswechseln u. a. eine regelmäßige ärztliche Kontrolle der Wundheilung erfolgen muss um sicherzustellen, dass die Wundversorgung auch qualitätsgestützt erfolgt.

 

Ab wann geht es los?

Das Bundesministerium für Gesundheit muss die Richtlinie noch „freigeben“. Erst wenn diese nicht beanstandet wird, tritt die Richtlinie mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Auch der Bewertungsausschuss muss noch über die Höhe der Vergütung im Einheitlichen Bewertungsmaßstab entscheiden.

Quelle: G-BA

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