Zweite Arztmeinung vor Operationen

Jeder kann über seine Krankenkasse in Erfahrung bringe, welcher Arzt ggfs. eine zweite Arztmeinung zu bestimmten Diagnosen abgibt. Der Gesetzgeber hat jetzt allerdings geregelt, dass Patienten einen gesetzlich verbrieften Anspruch auf eine Zweitmeinung haben.

Bereits im Februar 2016 wurde über das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz festgelegt, dass ein Verfahren zur Zweitmeinung geben soll. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat nun in seiner Richtlinie (Zm-RL) das Verfahren festgelegt, diese ist seit dem 8.12.2018 in Kraft getreten. Seitdem hat jeder Versicherte hierauf einen Anspruch. Bisher gilt diese Regelung allerdings nur für zwei Eingriffe:

  • die Mandeloperationen (Tonsillektomie, Tonsillotomie)
  • die Gebärmutterentfernungen (Hysterektomien)
  • geplanter Schulterarthroskopie 

 

Zweite Arztmeinung, das Webinar für Versicherte

Sie wollen sich demnächst operieren lassen, sind sich aber nicht so sicher ob das richtig ist?
Ab 2019 gibt es das neue Zweitmeinungsverfahren. Das bedeutet, dass bei bestimmten, Operationen es ein gesetzlich festgelegtes Verfahren gibt. Das vom Gesetzgeber festgelegte Verfahren ist für die niedergelassene Ärzte verbindlich.

Der Vorteil: Man kann alles in Ruhe noch einmal bedenken. Wer lässt sich schon gerne operieren?

 

In diesem Webinar erfahren Sie:

  • Was der Gesetzgeber geregelt hat und
  • welchen Anspruch Sie als Patient*in haben.

 

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