Datum/Zeit
Datum/Zeit - 03/06/2016
9:00 - 16:30
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Aus den Pflegestufen werden Pflegegrade. Die Begutachtungskriterien des MDK und der Heimaufsicht sind nicht statisch, sondern werden immer wieder an gesetzliche Änderungen sowie an aktuelle Forschungsergebnisse angepasst. Die Ergebnisqualität soll verstärkt im Mittelpunkt stehen. Die fachliche Darlegung durch die Pflege(-fach)kräfte gewinnt somit an Bedeutung. Nur wer weiß, was gesetzlich gefordert wird, kann sowohl vor, während als auch nach der MDK-Prüfung angemessen handeln. Welche Änderungen sind im SGB XI geplant und was hat die Entlassung aus dem Krankenhaus mit der Pflegestufe bzw. den Pflegegraden zu tun? Es ist ein genauer Zeitplan zur Umsetzung von den Pflegestufen auf die Pflegegrade vorgesehen. Die Pflegedokumentation wird sich zwangsläufig den Änderungen anpassen müssen. Die Pflegefachkräfte sollten sich rechtzeitig auf diese Umstellung vorbereiten. Die Heimaufsicht und der MDK werden prüfen, ob Ihre Einrichtung die neuen Pflegestufen richtig dokumentiert. Informationsaustausch wird zwischen der Heimaufsicht und dem MDK stattfinden. Auch der Widerspruch hat eine neue Bedeutung.
Diese Fragen besprechen wir gemeinsam!
Zielgruppe
Dieser Workshop eignet sich insbesondere für Pflegedienstleitungen und Pflegefachkräfte aus dem SGB XI Bereich. Natürlich sind auch alle anderen interessierten Mitarbeiter aus dem Pflegebereich herzlich willkommen.
Seminarinhalte Pflegestärkungsgesetz II und die neuen Pflegegrade
Gesetzliche Grundlagen und Zusammenarbeit zwischen MDK und Heimaufsicht
- Zusammenhänge Heimgesetzt, Wohn- und Teilhabegesetz NRW und Änderungen im SGB XI.
- Was prüft die Heimaufsicht und welcher Prüfkatalog liegt zugrunde.
- Wie arbeiten Heimaufsicht und MDK zusammen und welche Daten werden ausgetauscht?
Pflegestärkungsgesetz II
Die zukünftigen Pflegegrade:
- Was ändert sich?
- Was muss dokumentiert werden um die Pflegegrade in der Dokumentation abbilden zu können?
- Worauf muss ich bei der Dokumentation achten
- Wie werden die Pflegegrade ermittelt
- Was sollte die Überleitungsdokumentation von der Altenhilfeeinrichtung ins Krankenhaus berücksichtigen
Widerspruch
- Was muss ich berücksichtigen bei der Formulierung eines Widerspruchs (bitte bringen Sie Beispiele mit!)
Methode
Interaktiver Vortrag, Diskussion und gemeinsame Fallbearbeitung.
Referentin
Monika Rimbach-Schurig
Dipl. Krankenhausbetriebswirtin (VKD), Pflegedienstleitung, Klinische Risikomanagerin ONR 49000, Organisations- und Prozessberaterin, Inhaberin der Agentur WissensKonsil
Langjährige Erfahrung als Referenten einer Konzerngeschäftsführung für den Krankenhaus- und Altenhilfebereich mit den Schwerpunkten Strategie, Qualitäts- und Risikomanagement.
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