Sich begegnen, geht das überhaupt dieses Jahr? Begegnungen sind verboten! Natürlich kann man sich begegnen.

Vielfältige politische Regelungen gibt es, und jedes Bundesland trifft seine Entscheidungen und jede Familie die ihrigen. Beachte jedoch, wir können derzeit die Quantität unserer Treffen nicht bestimmen, aber wir haben Kontrolle und Verantwortung für die Qualität unserer Treffen. Und dass die Menge der Personen durch die äußeren Regeln eingeschränkt ist, bietet auch eine besondere Chance. 

 

Nimm die Chancen wahr:

  • die Kostbarkeit der einzelnen Begegnungen (wieder) entdecken,
  • sich liebevoll zuwenden,
  • aufmerksam zuhören, vielleicht auch per Videokonferenz,
  • ehrlich miteinander und für einander da sein
  • sei für dich da, höre dir zu
  • begegnen dir selbst.

Und wer weiß, vielleicht entsteht hier und da aus der Reduktion eine neue Tiefe im Miteinander. Vielleicht klären sich Prioritäten, die man irgendwie ahnte, aber sich nicht eingestehen wollte. Vielleicht erkennen wir, das manches als Trend uns irgendwie „aufgedrückt“ wurde und sind froh es nicht (mehr) tun zu müssen. 

Vielleicht kommen wir wieder zu uns selbst und zueinander. In uns scheint der Wunsch eines neuen unbeschwerten Beginns, das Wiedererwachen von sprühendem, neuem Leben in Freiheit tief verankert zu sein. Auch Jesus rang mit den Mächten der Finsternis an Karfreitag. Er vernichtete das Böse nicht, nahm ihm aber seine Macht über die menschlichen Seelen. Damit erhielt jeder Mensch die Freiheit der Selbstbestimmung. Seither kann jeder wählen, ob er weiter in Unwissenheit leben, oder –  dem Beispiel Jesu folgend –  eins werden will mit dem Vater, dem Geist der Wahrheit. (Rosenkreuz, Artikel zu Ostern)

Begegnungen kann niemand abschaffen! Vielleicht ist die Besinnung hierauf nochmals neu?

Begegnung ist immer, wenn

… eine Tür aufgeht,

… liebevolle Momente stattfinden,

… eine Hoffnung erwacht,

… man den anderen irgendwie spürt,

Stell dich dem Leben. Stell dich der Wirklichkeit! Und gehe durch die Dinge hindurch. Tue mit Leidenschaft, Konzentration und Klarheit die Dinge, die du spürst, die du tun musst, weil es deine inneren Worte sind die dich antreiben und nicht die Worte von anderen. Tauche deshalb auch gleichzeitig ein in die tiefe Stille der Ruhe, der Achtsamkeit.

„Wer unbetrübt und lauter sein will, muss eines besitzen, das ist die innere Einsamkeit.“ (Meister Eckhart)

In diesem Sinne eine gesegnete Zeit mit vielfältigen Begegnungen.

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